Faszinierendes Weltall

Eine Vortragsreihe des Förderkreis Planetarium Göttingen e.V.
in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Göttingen.

Jeweils Dienstags um 20.00 Uhr

Vorträge finden virtuell statt

Wegen der andauernden Beschränkungen für Veranstaltungen finden die Vorträge der 27. Staffel zunächst ausschließlich online statt. Alle Vorträge und die anschließende Diskussion mit den Vortragenden werden live als Zoom-Meeting gesendet. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Durch Klicken auf den folgenden Link gelangen Sie in den virtuellen Vortragsraum.

(Hinweise: Der Raum ist nur während der Vortragstermine zugänglich. Die Vorträge werden aufgezeichnet. Dabei können auch Zuschauerreaktionen erfasst werden. Wenn Sie dies nicht wünschen, lassen Sie bitte Ihr Mikrofon und Ihre Kamera ausgeschaltet.)

Programmänderungen vorbehalten. Bitte beachten Sie die aktuellen Ankündigungen.


Dienstag, 24. November 2020: Wasser, Wüste oder Lava: Wie entstehen erdähnliche Planeten?
Dr. Tim Lichtenberg, University of Oxford, UK

Ist die Erde außergewöhnlich oder doch eher kosmisches Mittelmaß? Gibt es in unserer Nachbarschaft andere Welten, die erdähnliches Leben hervorbringen könnten? Seit der Entdeckung der ersten extrasolaren Planeten und der rapide ansteigenden Zahl an bekannten Planetensystemen öffnen sich diese Fragen immer weiter der wissenschaftlichen Untersuchung. Wie die Anzahl an bekannten Exoplaneten nimmt aber auch die Häufigkeit der Meldungen über gefundene "zweite Erden" in den letzten Jahren rasant zu. Aber ist das wirklich so, haben wir sie schon gefunden? Dieser Vortrag nimmt Sie mit auf eine Reise in die fernste Vergangenheit unserer eigenen Welt. Was macht es überhaupt aus ein "erdähnlicher Planet" zu sein und wie kommt es dazu? Im Kontrast mit der Entstehung und Entwicklung der terrestrischen Planeten unseres eigenen Sonnensystems wird beleuchtet wie faszinierend andersartig extrasolare, terrestrische Welten wirklich sein könnten. Zum Abschluss wird aufgezeigt wie astronomische Beobachtungen uns helfen werden die Erde selbst, und damit unsere eigene Vergangenheit und Zukunft, besser zu verstehen.